Leistungen WEG Verwaltung

Unsere Aufgaben und Befugnisse als Verwalter nach dem WEG regeln sich grundsätzlich nach den §§ 20 - 28 Wohnungseigentumsgesetz. Insbesondere auf folgende Positionen wollen wir hinweisen:

1. Beschlüsse der Wohnungseigentümergemeinschaft durchzuführen und für die Aufstellung sowie die Durchführung der Hausordnung zu sorgen.

2. Die für die ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

3. In dringenden Fällen sonstige, zur Erhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

4. Der Verwalter ist ferner berechtigt, im Namen aller Wohnungseigentümer und mit Wirkung für und gegen sie, Lasten- und Kostenbeiträge in Empfang zu nehmen und abzuführen, soweit es sich um gemeinschaftliche Angelegenheiten der Wohnungseigentümer handelt.

5. Alle Zahlungen und Leistungen zu bewirken und entgegenzunehmen, die mit der laufenden Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums zusammenhängen.

6. Willenserklärungen und Zustellungen entgegenzunehmen, soweit sie an alle Wohnungseigentümer in dieser Angelegenheit gerichtet sind.

7. Maßnahmen zu treffen, die zur Wahrung einer Frist oder zur Abwendung eines sonstigen Rechtsnachteils erforderlich sind.

8. Die in § 21 Abs. 5 WEG abzuschließenden und zusätzlich notwendigen Versicherungen in eigenem Namen für die Wohnungseigentümer abzuschließen oder zu kündigen.

9. Die Wohnungseigentümer gerichtlich und außergerichtlich in Angelegenheiten der laufenden Verwaltung - auch in eigenem Namen - zu vertreten sowie Ansprüche gerichtlich und außergerichtlich geltend zu machen.

10. Erklärungen abzugeben, die zur Herstellung einer Fernsprech-, Rundfunk-, Fernseh- oder Energieversorgungsanlage zu Gunsten eines oder mehrerer Wohnungseigentümer erforderlich sind.

11. Über die Art und Weise der Nutzung der gemeinschaftlichen Gebäudeteile (Waschküche, Speicher, Hofbenutzung usw.) zu entscheiden, falls ein Beschluß mit ¾ Mehrheit der vorhandenen Stimmen der Eigentümerversammlung zustande kommt.

12. Einen Hausmeister auszuwählen und mit diesem einen Dienstvertrag abzuschließen und zu kündigen.

13. Der Verwalter ist verpflichtet, die Gelder der Wohnungseigentümer von seinem und dem vermögen Dritter, insbesondere anderer Wohnungseigentümergemeinschaften, gesondert zu halten. Die Verfügung über solche Gelder kann von der Zustimmung eines Wohnungseigentümers oder eines Dritten nicht abhängig gemacht werden.

14. Das eingezahlte Hausgeld wird auf einem Kontokorrentkonto geführt und entsprechend verzinst. Bankspesen der Gemeinschaftskonten gehen zu Lasten der Gemeinschaft.

15. Der Verwalter ist von den Beschränkungen des § 181 BGB - soweit gesetzlich zulässig - befreit.

16. Der Verwalter kann jederzeit Untervollmachten an einen seiner Mitarbeiter namentlich erteilen.

17. Über den Umfang der Vertretungsvollmacht ist dem Verwalter eine Bestellungsurkunde auszuhändigen. Erlischt die Vertretungsvollmacht, so ist die Bestellungsurkunde der Wohnungseigentümergemeinschaft zu Händen eines vom Verwalter auszuwählenden Wohnungseigentümers unverzüglich zurückzugeben; ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Verwalter nicht zu.

Technische Verwaltung Instandhaltung und Instandsetzung:

 Laufende Überwachung des baulichen Zustandes (ggf. unter Hinzuziehung sachkundiger Dritter auf Rechnung des Hauseigentümers).

 Vergabe und Überwachung aller notwendigen Reparaturen unter Auswahl geeigneter Fachfirmen.

 Abschluß von Wartungsverträgen und Vergabe von Wartungsarbeiten.

 Vorausplanung periodischer Instandhaltungs- und